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Schupfen: Was Sie selbst tun können!


Schnupfentherapie: Auf Form und Ursache kommt es an

Die Behandlung von Schnupfen richtet sich immer nach der Schnupfenart und der Ursache. Der Hausarzt,

HNO-Arzt, Allergologe oder Internist werden entsprechend auf ihre Patienten eingehen und passende Therapiemaßnahmen vorgeben.

Wenn Sie sich einen infektiösen akuten Schnupfen eingefangen haben, geht es in erster Linie darum, die

Beschwerden zu lindern. Dabei helfen Wärme, Inhalieren von Dampf, eventuell mit Kräuterzusätzen wie

Kamille (Vorsicht: nicht geeignet für kleine Kinder, bei Allergien gegen Korbblütler und Asthma) oder Eukalyptus

(nicht für Kinder und Asthmatiker). Wohltuend wirken Kräutertees (siehe Heilpflanzenlexikon) und oft auch Rotlicht. Antibiotika kommen nur zum Einsatz, wenn eine (zusätzliche) bakterielle Infektion vorliegt. Mehr dazu erfahren Sie

in den Krankheitsratgebern Erkältung und Grippe.

Hals-Nasen-Ohrenärzte empfehlen häufig auch Nasenspülungen mit einer speziellen Kochsalzlösung, vor allem

um die Schleimhäute gut zu befeuchten und Schnupfen vorzubeugen. Ebenso können Nasenduschen die Therapie

von chronischem Schnupfen unterstützen.

Wer unter allergischem Schnupfen leidet, sollte in erster Linie den Auslöser meiden. Das ist allerdings nicht immer möglich. Eine spezielle Immuntherapie und eine Reihe von Medikamenten setzen Allergologen gezielt je nach Allergieform ein. Dazu informiert ausführlich der Ratgeber Heuschnupfen – allergischer Schnupfen.

 

Schnupfen vorbeugen – die Nase gesund halten

 

• Vermeiden Sie Reizstoffe, die Ihre Nasenschleimhäute angreifen, wie Tabakrauch, belastende Arbeitsstoffe,    verschmutzte Luft.

• Ausreichende Luftfeuchtigkeit schützt die Schleimhaut davor, auszutrocknen.
• Trinken Sie viel, um die Schleimhäute feucht zu halten.

• Abschwellende Nasensprays nur wenn unbedingt notwendig und nicht länger als sieben Tage hintereinander

  anwenden.

 

• Klimaanlagen im Auto oder in Flugzeugen trocknen nicht nur die Nase aus, sie verbreiten unter Umständen
  auch feinste Partikel und Keime. Befeuchtendes Nasenspray wirkt gegen die Trockenheit und erleichtert der
  Nase so die Abwehrarbeit.


Unterstützen Sie Ihr Immunsystem. Viel Bewegung an der frischen Luft, eine ausgewogene, vitaminreiche
Ernährung mit Obst und Gemüse und regelmäßige Entspannung sind die beste Basis. Kneipp-Anwendungen,
Aufenthalte am Meer und gezielter Stressabbau verschaffen Ihnen Extra-Energien, um gut durch die Schnupfenzeit
zu kommen und die Abwehrkraft Ihrer Nase fit zu halten.


Quelle: www.apotheken-umschau.de
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